THEE FLANDERS - The Spirit Of 666
| Die Psychobilly-Düsterrocker auf höchstem spielerischen Niveau: Nach einem dramatischen Intro eröffnet der erste Song gleich mit einer rasanten Fingertapping-Leadgitarre á la AC/DC und mündet in den düster-rasanten Song Killer. Auf den folgenden Nummern zeigen THEE FLANDERS enorme Vielseitigkeit, vom oldschoolig- blutrünstigen Schredder Braindead bis zu melan- cholischem Neo-Rockabilly wie in Dinner For One oder Country-Anflüge wie in Old Daddy Longleg zeigen die Potsdamer reichlich Klasse und Stilbewusstsein. Mit 1000 Tage (O.H.L) und Romantik (SOILENT GRÜN) bringen THEE FLANDERS auch wieder zwei großartige Coverversionen auf das Album. The Spirit Of 666 ist ein absoluter Meilenstein in der 12-jährigen Bandgeschichte und ist sicher eines der wichtigsten deutschen Genre-Alben dieses Jahres. | | |
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MY LIFE WITH THE THRILL KILL KULT - Death Threat
| Die Industrial-Dance-Pioniere MY LIFE WITH THE THRILL KILL KULT melden sich mit einem brandneuen Studio-Album in der Szene zurück. Death Threat erscheint als Digipak und als limitierte Box (erhältlich ab 17.07.) inklusive 3"-Remix-CD, Postkarte, Sticker und Anhänger auf dem italienischen Label RUSTBLADE. Kennengelernt hatten sich FRANKIE NARDIELLO (aka GROOVIE GIRL) und MARSTON DALEY (aka BUZZ MCCOY), die beiden Köpfe hinter MLWTTKK, 1987 bei den Dreharbeiten zu dem (nicht fertiggestellten) Kunstfilm Hammerhead Housewife And The Thrill Kill Kult. Mit gefeierten Veröffentlichungen auf dem legendären WAXTRAX!-Label (MINISTRY, FRONT 242) sowie ihren exzessiven Live-Shows (stets begleitet von den lasziven Bomb Gang Girlz) untermauerten die beiden Chicagoer ihren Ruf als Kultband und Rebellen des Industrial-Rocks. Mit jedem weiteren Release (u.a. ein Remix-Album und Soundtrack-Beiträge zu THE CROW, SHOWGIRLS) verfeinerten MLWTTKK ihren harschen, clubtauglichen Sound, behielten dabei aber stets ihre bandtypischen Trademarks bei: düster-okkulte Atmosphäre, provokantes Cover-Artwork, jede Menge B-Movie-Samples, direkt ins Bein fahrende, harte Industrial-Goth-Disco-Grooves und explizite Sexyness. Mit Death Threat knüpft das wegweisende Duo wieder an stilprägende Industrial-Dance-Meisterwerke wie Confessions Of A Knife und 13 Above The Night an, deren Einfluss auf jüngere Künstler wie MARILYN MANSON evident ist. | | |
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OCTOPUS - Boat Of Thoughts
| | Erstmalige Wiederveröffentlichung des Progrock-Klassikers (1976) der deutschen Band OCTOPUS feat. JENNIFER HENSEL. Voller kompositorischer Virtuosität reicherten OCTOPUS ihren von hart rockenden und gleichsam melodiösen Gitarrenriffs sowie hymnischen Keyboardklängen geprägten Sound mit kunstvollen (Mellotron-) Streicher und Chor-Arangements, ausgedehnten Instrumental-Exkursen und ungeraden Metren an. Im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens stand dabei stets Sängerin, die mit ihrer kraftvollen und durchsetzungsfähigen Stimme gelegentlich Vergleiche mit INGA RUMPF aufkommen lässt. So gelingt ihr auf den sechs Songs des Albums eine perfekte gesangliche Gradwanderung zwischen Wut und den verträumt lyrischen Parts, auf denen sie mit zartem Folktimbre zu überzeugen verstand. | | |
| | | 1974 in Hannover von den beiden ehemaligen JANE-Mitgliedern CHARLY MAUCHER und WOLFGANG KRANTZ sowie WERNER LÖHR (ex-SCORPIONS) und Gitarrist ARNDT SCHULZ gegründet, gelang es der Formation HARLIS bereits mit ihrem ersten, 1976 veröffentlichten Album für nationales Furore zu sorgen. Kraftvoll packenden Rocknummern, darunter das fulminante Married Love, das auch von den ALLMAN BROTHERS oder den OUTLAWS hätte stammen können. Einer der Höhepunkte des Albums ist Bells Of Bothfeld, einer außergewöhnlichen Adaption des alten Volksliedes Heho, Spann Den Wagen An. Neben den acht Originaltiteln finden sich auf der CD noch zwei Bonutracks, die von den vier Originalmusikern anlässlich eines Tribute-Konzerts für den verstorbenen JANE-Trommler PETER PANKA eingespielt wurden. | | |
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MONETTE SUDLER - Where Have All The Legends Gone?
| | Die amerikanische Gitarristin und Sängerin MONNETTE SUDLER meldet sich mit einem neuen Album feat. JOHN BETSCH zurück und präsentiert einen beseelten Mix aus Jazz, Blues und Funk. Where Have All The Legends Gone? spannt einen beseelten und facettenreichen Bogen durch das weite Spektrum des Black-Music-Genres und besticht dabei durch seine stilsichere Mischung aus erstklassigen Coverversionen und Eigenkompositionen. So finden sich neben Klassikern wie Equipoise (STANLEY COWELL), Infant Eyes (WAYNE SHORTER) oder Use Me (BILL WITHERS) auch psychedelisch groovende Nummern wie Days In Days Out oder stark tradionell afrikanisch geprägte Songs wie Baby Erik und Caminey. Neben ihrer virtuos gefühlvollen Gitarrenarbeit präsentiert MONNETTE SUDLER zudem vier wundervolle Kostproben ihrer magischen Gesangsqualitäten. | | |
| | In den zwei Jahren seit seiner Gründung hat sich das Leipziger Rock-Trio SAFI mit seinen fulminanten Konzerten einen Ruf als heiß gehandelter Szenetipp erspielt. Mit dem nun erscheinenden Debüt gelingt es der Band vortrefflich, die Energie der Live-Shows kongenial ins Studio zu transferiereren. Ausgestattet mit packenden, noise-infizierten Rock-Riffs kreiert Frontfrau und Namensgeberin SAFI gemeinsam mit Schlagzeuger FRANK SEMMER und Bassist MATTHIAS BECKER einen brachial druckvollen Wall-Of-Guitar-Sound. Dabei singt sich SAFI die Seele aus dem zierlichen Leib, versteht sich aber ebenso auf leise Zwischentöne. Auch auf textlicher Ebene erweist sich Kalt als reifes Werk. So finden sich auf dem Album statt stereotyper Parolen eher lyrisch irritierende Stimmungsbilder, die mehr Fragen aufwerfen sollen denn Antworten geben. | | |
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JUPITER JONES - Holiday In Catatonia
| | 2002 in der Eifel gegründet, absolvierten JUPITER JONES seitdem Hunderte von gefeierten Auftritten und zählen mittlerweile zu den renommiertesten Vertretern des deutschsprachigen Indie-Rock-Genres. Darüber hinaus erfreuen sich JUPITER JONES mittlerweile auch internationaler Beliebtheit. Nun erscheint auf dem bandeigenen Label MATHILDAS UND TITUS TONTRÄGER ihr brandneues Album, mit dem sich die Band in jeglicher Hinsicht treu geblieben ist. JUPITER JONES trauen sich, die falschen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen und die daraus resultierenden Antworten sind extrem heilsam und hörenswert. Ein musikalisch / textlich hochdosiertes Antidepressivum und Wahrheitsserum gegen den alltäglichen (Lebens-) Kater am nächsten Morgen. | | |
| | MÖBIUS muss sich schon lange nichts mehr beweisen, und genau das merkt man seinem neuen Album unüberhörbar an. Kram steht - wie alle seine Arbeiten - für Bewegung und Mobilität, evoziert das Gefühl des Unterwegsseins, jenes Gefühl von Weite und End- losigkeit, das repetitive, sich langsam wandelnde Strukturen hervorrufen. Mit sanfter Dringlichkeit lädt MOEBIUS den Hörer ein, in dieses faszinierende psychedelische Vehikel voller magischer Sogkraft einzusteigen. Hier verschränken sich unwiderstehlich treibende Piano-Patterns, ungewöhnliche Sounds (ungeklärter Herkunft), elektronische Störmanöver, hypnotische Beats und zarte melodische Texturen in klarer arrangementtechnischer Sparsamkeit einträchtig ineinander, besitzen die zehn Kompo- sitionen auf diesem Album einen stets miniaturhaften Charakter. | | |
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GUY BARKER - The Amadeus Project
| Der britische Jazz-Trompeter und Komponist GUY BARKER startete seine Karriere als professioneller Musiker in den frühen achtziger Jahren als Mitglied des CLARK TRACEY QUINTETTS sowie in JOHN SURMANS BRASS PROJECT. Anlässlich des 250. Geburtstages des Wiener Wunderkindes kreiert BARKER einen atmosphärischen Jazz-Noir-Reigen, in dessen Mittelpunkt die 75-minütige, von MOZARTS Zauberflöte inspirierte Suite DZF sowie die achtteilige Amadeus Suite stehen. Geprägt von vitaler Rhythmusarbeit und dramaturgisch spannendend arrangiert, wartet die Bigband-Formation mit zwei imaginativ kraftvollen, swinginfizierten Jazz-Epen auf, auf denen BARKER mit seinem klaren und gleichsam beseelten Improvisationsspiel eindrucksvoll zu brillieren versteht. | | |
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JUNESEX - Sex In Times Of War
| JUNESEX kommen aus Paris und arbeiten seit 2002 an der Entwicklung und Verfeinerung ihres eigenwilligen und gleichsam hippen Gruppensounds. Bereits mit ihrem 2004 veröffentlichten und vortrefflich gelungenen Debüt So Fucking Chic sowie den beiden, von massivem Airplay begleiteten Singleauskopplungen U B Illin (RUN DMC-Cover) und Fast Food Messiahs gelang es dem Quartett für mächtiges Aufsehen in der französischen Indie-Szene zu sorgen. Nun melden sich JUNESEX mit einem hochkarätigen, musikalisch (und textlich) ausgefeilten Statement zum Thema Liebe und Sex zurück. So bietet Sex In Times Of War einen ungewöhnlichen Mix aus Pop, Electro, Funk und House mit rotziger Punk-Attitüde und stellt dabei den kapitalistischen Lifestyle unserer modernen Gegenwart (mitsamt seinen Ausbeutungsmechanismen) konsequent in Frage. Très chic! | | |
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VARIOUS ARTISTS - Alle Gegen Alle - A Tribute to Slime
| | SLIME gehören zu den bekanntesten deutschen Punkbands aller Zeiten. Ihr Einfluss sowohl auf Zeitgenossen als auch auf nachfolgende Bands ist bis heute enorm und SLIME sind nach wie vor die absolut relevanteste Band, wenn es um die Verbindung von Punkmusik mit linkspolitischen Inhalten geht. Das Label SUNNY BASTARDS präsentiert jetzt die erste offizielle und umfangreiche Hommage an das Hamburger Urgestein. Insgesamt 54 Songs wurden aufgenommen, neben den bekannten Namen wie DIE TOTEN HOSEN, KREATOR (mit Unterstützung am Gesang von NAGEL / MUFF POTTER und THEES UHLMANN / TOMTE), TOTENMOND oder BORN FROM PAIN machen auch die zahlreichen genrefremden Interpretationen den besonderen Reiz dieser Zusammenstellung aus. | | |
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